Installationsansichten Pawlows Paradoxon, 2013

 

Pawlows Paradoxon ist eine interaktive Rauminstallation in einem Kubus, welche durch eine Tür auf der Rückseite betreten werden kann. Gemäß dem gleichnamigen Gedankenexperiment zum psychologischen Phänomen "Doublebind", werden unregelmäßig abwechselnd ein Kreis oder eine Ellipse projiziert. Die Symbole sind je einer Raumhälfte zugeordnet. Betrachtende/Versuchsteilnehmende/Hunde haben nur Sekunden Zeit sich für eine Seite zu entscheiden. Hat jene_r nicht die dem Symbol zugeordnete Seite gewählt, so werden akustische und visuelle Reize aktiviert: Anstelle von Stromstößen (im Gedankenexperiment) wird jene_r von grell aufleuchtenden Neonröhren flankiert während gleichzeitig kurze Fragmente klassischer Rock-,Metal und Popstücke aus dem als “guantanamo playlist” bekannt gewordenen Fundus in dröhnender Lautstärke abgespielt werden. Die Ellipse wird nun dem Kreis bis zur Ununterscheidbarkeit angenähert, wodurch laut Experiment der Doublebind entstehen soll.